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Der Stimulator

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Wir verwenden den Nervenstimulator Stimuplex® HNS 12 (Fa. B. Braun Melsungen). Er hat u. a. folgende Funktionen:

  • Die Impulsamplitude ist zwischen 0 und 1 (bzw. 5) mA genau einstellbar. Das Gerät gibt den Strom an, der tatsächlich fließt
  • Die Impulsbreite ist zwischen 0,1 und 1 ms einstellbar
  • Es kann eine Impulsfrequenz von 1–2 Hz gewählt werden

Bei gegebener Stromstärke korreliert die Kontraktionsstärke mit der Distanz zum Nerven. Je geringer der Strom, der zum Auslösen von Kontraktionen erforderlich ist, desto näher befindet sich die Nadelspitze am Nerven. In der Klinik wird üblicherweise mit einer initialen Stromstärke von 1 mA gereizt. Kontraktionen des Kennmuskels bei einer Schwellenstromstärke von 0,2-0,3 mA (Impulsbreite 0,1 ms) zeigen die gewünschte Position der Stimulationsnadel am Nerven an. Geringere Impulsamplituden bergen die Gefahr einer Nervenverletzung. Es muss deshalb grundsätzlich der niedrigste Stimulationsstrom ermittelt werden, um ggf. eine zu nahe Kanülenlage am Nerven durch Zurückziehen zu korrigieren.

Wir verwenden den Nervenstimulator Stimuplex® HNS 12 (Fa. B. Braun Melsungen). Er hat u. a. folgende Funktionen:

  • Die Impulsamplitude ist zwischen 0 und 1 (bzw. 5) mA genau einstellbar. Das Gerät gibt den Strom an, der tatsächlich fließt
  • Die Impulsbreite ist zwischen 0,1 und 1 ms einstellbar
  • Es kann eine Impulsfrequenz von 1–2 Hz gewählt werden

Bei gegebener Stromstärke korreliert die Kontraktionsstärke mit der Distanz zum Nerven. Je geringer der Strom, der zum Auslösen von Kontraktionen erforderlich ist, desto näher befindet sich die Nadelspitze am Nerven. In der Klinik wird üblicherweise mit einer initialen Stromstärke von 1 mA gereizt. Kontraktionen des Kennmuskels bei einer Schwellenstromstärke von 0,2-0,3 mA (Impulsbreite 0,1 ms) zeigen die gewünschte Position der Stimulationsnadel am Nerven an. Geringere Impulsamplituden bergen die Gefahr einer Nervenverletzung. Es muss deshalb grundsätzlich der niedrigste Stimulationsstrom ermittelt werden, um ggf. eine zu nahe Kanülenlage am Nerven durch Zurückziehen zu korrigieren.

Wird bei dieser Stromstärke am Nervenstimulator eine Impulsbreite von < 150 µs gewählt, reizt man dadurch selektiv die motorischen Fasern. Schmerzfasern sind bei dieser Impulsbreite nicht betroffen. Das macht die elektrische Nervenstimulation für den Patienten angenehmer. Will man einen rein sensiblen Nerven, z. B. den N. cutaneus femoris lateralis aufsuchen, wählt man eine Impulsbreite von > 150 µs. Der Patient gibt dann Parästhesien im Versorgungsgebiet des sensiblen Nerven an.

Die Impulsfrequenz wird üblicherweise bei 2 Hz eingestellt. Eine höhere Impulsfrequenz ist für die Stimulation günstiger, weil die rasche Impulsabfolge eine präzisere Lokalisation zulässt. Die Gefahr, am Nerv "vorbei zu rutschen" ist geringer. Bei traumatisierten Patienten kann eine niedrige Impulsfrequenz (1 Hz) sinnvoll sein, um Schmerzen durch die Muskelkontraktionen gering zu halten.

nervenstimulation