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Sonographie

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interskalinaer outplaneSeit etwa 20 Jahren hat die Sonographie auch auf dem Feld der Regionalanästhesie Einzug gehalten und erfreut sich hier eines regen Interesses. Die Häufigkeit der klinischen Anwendung entwickelt sich exponentiell – wie auch die Anzahl an Publikationen zu diesem Themengebiet.Seit etwa 20 Jahren hat die Sonographie auch auf dem Feld der Regionalanästhesie Einzug gehalten und erfreut sich hier eines regen Interesses. Die Häufigkeit der klinischen Anwendung entwickelt sich exponentiell – wie auch die Anzahl an Publikationen zu diesem Themengebiet. Möglich machten diese Entwicklung in erster Linie technische Verbesserungen im Bereich der Ultraschallgeräte, die mit Hilfe hochfrequenter, verzerrungsarmer Schallköpfe ein sehr detailliertes Abbild oberflächlich gelegener Strukturen liefern können.

Die Kanülen

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kanuelen detailDie rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Sonographiegeräte versucht die Industrie mit speziellem Nadelmaterial zu begleiten, welches sich bei korrektem Vorgehen im Ultraschallbild noch prägnanter darstellt. Dabei kommen je nach Hersteller unterschiedliche Verfahren zur Anwendung. Grundsätzlich sollten jedoch auch bei Ultraschall-geführten Blockaden sog. atraumatische Nadeln benutzt werden, wie sie zur Anlage von Regionalanästhesien mit Hilfe des Nervenstimulators Verwendung finden. Dies gilt speziell für weniger routinierte Anwender, die mit der Visualisierung der Nadelspitze zu Beginn erfahrungsgemäß vermehrt Schwierigkeiten haben.

Punktionstechniken

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Ein eklatanter Unterschied zu konventionellen, landmarkenbasierten Punktionstechniken besteht darin, dass der ausführende Anästhesist ein wesentlich größeres Maß an „Freiheit“ besitzt, was die Zugangswege zu den Zielstrukturen, sprich Nerven, betrifft.

Kombiniertes Vorgehen („dual guidance“)

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Immer wieder wird man mit der Frage konfrontiert, ob der Ultraschall über kurz oder lang das Ende der Ära der elektrischen Nervenstimulation herbeiführen werde. Aus unserer Sicht ist dies v.a. aus zwei Gründen nach jetzigem Stand weder zu erwarten noch anzustreben.