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Vorwort

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DR GEIGERNahezu 6 Jahre sind seit der 3. Auflage unseres Tutoriums „Periphere RA“ vergangen und einiges hat sich in diesem Zeitraum verändert, dem wir Rechnung tragen müssen. Die 2009 erschienene 2. „Compact“-Version wurde bereits mit ultraschallgegeführten Punktionstechniken für eine Reihe von Blockaden erweitert, bewegte Bilder für moderne Smartphones etc. stehen zum Download bereit und nun soll endlich auch das „klassische Skript“ gemeinsam mit einer neuen DVD aktualisiertes Informationsmaterial anbieten. Sicherlich ist die Sonographie in der peripheren Regionalanästhesie eine enorme Bereicherung mit einer Fülle an wertvollen Informationen, nichtsdestotrotz steht noch längst nicht allen Kolleginnen und Kollegen diese Technik im OP-Saal permanent zur Verfügung. Wir glauben, dass die Nervenstimulation deshalb weiterhin ihre Berechtigung und ihren Stellenwert hat und noch lange haben wird, zumal besonders in tiefen Punktionsregionen auch von renommierten Ultraschallenthusiasten der gleichzeitige Einsatz des Nervenstimulators empfohlen wird. Diese, auch als „Dual Guidance“ beschriebene Vorgehensweise, ist unserer Meinung nach auch für den Einsteiger ein wertvolles Instrument, die Strukturen des Ultraschallbildes durch die motorische Antwort zu verifizien, um nach und nach die erforderliche Sicherheit in der Interpretation der sonographischen Abbildung zu erreichen. Die Basis für erfolgreiche periphere Blockaden und kontinuierliche Analgesietechniken wird, unabhängig mit welcher Technik die Plexus und Nerven detektiert werden, aber immer das (schnitt)anatomische Wissen bleiben. Das vorliegende Skriptum baut auf Bewährtem auf und wird ergänzt durch erfolgreiche und aktuelle Entwicklungen.

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle meinem Vorgänger und Initiator der „Tutoriumsreihe“ Prof. Dr. med. H.-H. Mehrkens, der uns auch aus dem Ruhestand heraus jederzeit mit Rat und Tat unterstützt. Meinem Leitenden Oberarzt, Herrn Dr. med. Jörg Winckelmann, gebührt meine große Anerkennung für sein unermüdliches Engagement zur Erstellung der neuen Auflage. Nicht zuletzt danke ich der Fa. B. Braun Melsungen, ohne deren Unterstützung die Realisierung dieses Projektes nicht möglich gewesen wäre und Prof. „Honigpumpe“ für die medientechnische Umsetzung.

Dr. med. Peter Geiger 

Ulm, im August 2011